PresseEcho

Das Vorhaben gegen das Braunkohlestaubkraftwerk in Fechenheim findet nicht nur in der Bevölkerung, sondern in der gesamten Presse ein positives Echo. Heute titelt die Frankfurter Neue Presse „Fechenheimer will gegen Kraftwerk klagen“. Ein  ausführlicher Artikel. Mit den Gründen gegen  das Braunkohlestaubkraftwerk könnte man eine ganze Ausgabe der FNP füllen – über so viele bedenkliche Fakten gäbe es zu berichten.

So wendet sich die Bürgerinitiative insbesondere gegen die Stückelung der Anlagen in viele kleine Anlagen mit jeweils vereinfachtem Genehmigungsverfahren  – Anlagen ohne Gasfilter. Würde die selbe Feuerungswärmeleistung in einer Anlage bereit gestellt, so unterläge diese einer Umweltverträglichkeitsprüfung und der Betreiber müsste Emissionszertifikate erwerben. Dann sähe die wirtschaftliche Rechnung anders aus: Der umweltschädliche Braunkohlenstaub käme als Brennstoff vermutlich nicht in Frage.

Der Atomausstieg hat damit nur am Rande zu tun. Er dient den Planern der vermeintlich genehmigungsfreien dezentralen Anlagen als Argument „… oder wollt Ihr etwa ein Atomkraftwerk statt dessen“ zur Verteidigung ihrer Pläne. Nein, die Fechenheimer wollen kein Atomkraftwerk anstatt des Braunkohlenstaubkraftwerkes – auf die Idee ist sicher nicht einmal AllessaChemie gekommen. Die Fechenheimer wollen, dass die Unternehmen, die inmitten der Wohnbebauung produzieren, beste Technik auch zum Schutze ihrer Gesundheit einsetzen. Die Fechenheimer wenden sich dagegen, wirtschaftliche Gründe für die erhebliche Belastung ihrer Lebensumwelt zu akzeptieren. Das wäre nicht viel anders, als wenn das Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen auf die Werksfeuerwehr verzichten würde- darauf käme ja auch niemand.

In der Vergangenheit wurde der Prozessdampf mit Erdgas erzeugt, das künftig entfallende entsprechende Kraftwerk hatte zumindest entsprechende Filter. Die Verfeuerung des hochexplosiven Braunkohlestaubes in mehreren Anlagen ohne Gasfilter ist es, gegen die sich die Fechenheimer wenden. Und die Maintaler, die Bergen-Enkheimer, die Bürger Rumpenheims und Bürgels – denn dorthin ziehen die Emissionen.

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